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| 24.05.07 |
See you at the Tweakfest?
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| Der Traum der New Economy scheint sich heute zu verwirklichen. Was bedeutet “Community” für die Medien- und Netzkunst? Heute Donnerstag eröffnet das Tweakfest im Technopark Zürich - in einer fröhlichen Mischung von Keynotes und Product Placement, Performances und Parties, Mainstream-Games und Kunst. |
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| Auch clickhere.ch ist zu Gast. Am Samstag lädt clickhere-Redaktorin
Villö Huszai zum Gespräch in die Transferhalle. Was bedeutet «Community»
für die Medien- und Netzkunst? Das aktuelle Grossprojekt «Mission Eternity»
von etoy ist ein markantes Beispiel für die Kunst etoys, die seit ihren
Anfängen in den 90er Jahren auch Community-Kunst war. Doch auch das Prinzip
«Open Source» spielt in «Mission Eternity» eine zentrale Rolle. Das Prinzip
ist für die Netzkultur insgesamt charakteristisch. Spielt sich nun aber
Second Life auf einem anderen Planeten ab, oder gibt es auch hier Open Source-Prinzipien?
Diesen Fragen stellen sich etoy-Agent Zai, der Blog-Kenner SIS.TM und unsere
Autorin Verena Kuni, Netzkultur-Wissenschaftlerin und -Werkerin. etoy.ZAI Michel Zai, Künstler, Prof. HES, ist einer der Gründe von etoy und fungiert seit 1996 als deren CEO. Er war einer der Planer und Produzenten des «Digital Hijack» von 1996, des «TOYWAR» in 1999/2000, und auch der jüngsten Projekte etoy.DAYCARE and MISSION ETERNITY. etoy.ZAI wurde ausgebildet in visueller Kommunikation an der Universität der Angewandten Künste Wien und arbeitete für das Schweizer Fernsehen. 1992 gründete er gemeinsam mit anderen Hirn-lein, eine «Telephone Entertainment Compony». Heute leitet etoy.ZAI die Abteilung Media & Interaction design an der ECAL (Ecole d'Arts Appliqués Lausanne). »www.etoy.com Verena Kuni Dr. phil., M.A., Kunst- und Medienwissenschaftlerin, Kunstkritikerin, Medien- und Netzwerkerin (u.a. The Thing BBS/TT Berlin & FFM, Old Boys Network/OBN). Leiterin der interfiction-Tagung für Kunst, Medien und Netzkultur. Forschung, Lehre, Projekte und Publikationen zu Themen und Fragen der zeitgenössischen Kunst und Medienkultur sowie ihrer vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Geschichte(n); aktuell u.a. mit Fokus auf Medien der Imagination, Technologien der Transformation, Cyborg-Entomologie, DIY-Kulturen und Digitalen Verfall. »www.kuni.org, »www.gunst.info, »www.homemade-labor.ch, »www.interfiction.org, »www.obn.org SIS.TM Die Kunstfigur SIS.TM ist eine lautmalerische Anspielung auf “System”, aber auch auf “This Trademark” (TM). Der Name spielt a) darauf an, dass das Individuum Teil von Systmen und deren Subsystemen ist – dies oft ungewollt und oft auch ohne es zu bemerken. Der Name ironisiert aber auch den Kunstmarkt, in dem der Künstler zur Marke (TM) und damit wie in der Industrie auf die zuverlässige Produktion möglichst ähnlicher Versatzstücke festgelegt wird. Denn: Der Sammler mag keine Überraschungen. SIS.TM lebt und arbeitet in Zürich. Kürzlich ist das Buch “Flickering Subjects, Texte 2004-2006. Lufingen 2006 (ISBN 3-033-01005-9) erschienen, von März bis April dieses Jahres war im Pfäffikoner Seedamm-Kulturzentrum im Rahmen der Ausstellung “Augenzeugen – Bilder von Krieg, Globalität und Blogs” eine gleichnamige Video-Installation zu sehen. »http://sistm.kaywa.ch Villö Huszai Studium der Literatur und Geschichte an der Universität Zürich, DAAD-und NSF-Stipendiatin an der Universität Tübingen, Wissenschaftliche Assistenzen am Deutschen Seminar der Universität Zürich und dem Institut für Medienwissenschaften der Universität Basel. Derzeit freie wissenschaftliche und publizistische Tätigkeit in den Fachbereichen Literatur- und Medienwissenschaft. »www.huszai.ch |
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| Gespräch: | «Community, Kommerz und Kunst» |
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