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| 22.08.07 |
Stand der Hoffnung
Villö Huszai |
| Medienkunst unter den Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2007 |
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| Auch in diesem Jahr präsentierte die Stadt Zürich ihre
aktuellen Werk- und Atelierstipendien in einer Ausstellung im Helmhaus.
Esther Kempf (nun bald in einem Atelier in Paris zu Gast) zeigte mit «Souvenirs»,
einer «Installation mit Ton», eine medienkünstlerische und zugleich medienarchäologische
Arbeit: Drehscheibe der verzweigten Installation ist ein ausgeweideter
Kassettenrecorder. Schnüre schufen Verbindungen zu einem in Betrieb befindlichen
Ventilator, der das Perpetuum Mobile antrieb. Ein kleines Aquarium gehörte
zu dem Geflecht, in dem sich statt Fische Steinchen (dank des Ventilators)
bewegten. Die Blätter einer Zimmerpflanze, mit Schnüren gegen einen Lautsprecher
gezogen, simulierten Wind, dessen Geräusch aus dem Lautsprecher drang.
Kurzum – Esther Kempf gelang eine Installation zum Verweilen und sich
in die Betrachtung Versenken, wenn auch weniger in eine andächtige denn
in eine tüftelnde: Wie hängen die einzelnen Geräte zusammen, technisch
in Kempfs Arbeit und symbolisch? Erkennen wir unsere Feriensouvenirs wieder?
Hat die Installation etwas damit zu tun, wie wir uns erinnern? |
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| Ausstellung: | Die Ausstellung im Helmhaus Zürich lief bis 19.
August 2007. Aus sommer-technischen Gründen wurde diese Rezension leider in Retrospektive geladen, wir bitten unsere Leserschaft um Verständnis. |
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| Links: |