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| 01.12.06 | Vom Recht, aus Kunst Kunst zu machen |
Zur Zeit ist in der Schweiz eine Revision des Urheberrechts (UHR) im Gange. Das neue Urheberrecht plant, die Verwendung künstlerischer Werke durch die Verwerter stark zu kontrollieren und dabei den freien Zu- und Umgang damit einzuschränken. Den meisten Kunstschaffenden schadet das mehr, als dass es nutzt, so die Initiative «Kunstfreiheit.ch». |
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Unter dem Namen Kunstfreiheit.ch lancierten Felix Stalder,
zur Zeit Dozent an der HGKZ, und Annette Schindler, die Direktorin des
Basler Medienkunst-Forums [plug.in], deshalb anfangs Oktober einen offenen
Brief. Sie erklären darin dem Justizminister der Schweiz Christoph Blocher
und den mit der Revision befassten Parlamentsmitgliedern ihre Einschätzung
der Interessen der aktuell produzierenden professionellen Autoren und
Autorinnen. Kunstschaffende nutzen und beziehen sich seit jeher auf die
Werke anderer; der freie Zugang dazu ist eine wesentliche Voraussetzung
für die freie Entwicklung ihres Schaffens. Konkret stellt der Brief folgende
Forderungen: |
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| Projekt: | Die informative Plattform zum Thema: »www.kunstfreiheit.ch. |
| Links: | Zum schönen »Erfahrungsbericht
von Marcus Maeder, einem der Betreiber des Netlabels domizil, von seinem
Besuch bei der Musikvertungsgesellschaft Suisa. |