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| 03.01.07 |
The empire strikes
back: Die Kunsthistorie und das Medium Internet
Villö Huszai |
In einer der letzten NZZ-Wochenend-Ausgaben dieses Jahres wird der Basler Kunsthistoriker Axel Christoph Gampp grundsätzlich, indem er fragt: Wie neu ist die «Ästhetik des Mediums Internet»? |
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Kann alleine die «Neuheit» des Mediums Internet
dafür garantieren, «auch ästhetisch zu neuen Erfahrungen
zu gelangen»? Gampps Frage ist rhetorisch und die Antwort des Kunsthistorikers
voraussehbar. Doch von was spricht unser «Alles-schon-gehabt-Mann«
vom Rhein eigentlich? Die meisten Künstler, die in den 90er Jahren mit den digitalen Medien
experimentierten, sind Bilderstürmer gewesen. Inspiriert von den
noch unerprobten Telekommunikationsmitteln verweigerte man sich dem Kunstmarkt
und seiner Gier nach handelbaren Objekten und begab sich, im Falle der
sich als Aktiengesellschaft gebärdenden Netzkunstgruppe »etoy
beispielsweise auch durchaus augenzwinkernd, auf die Suche nach alternativen
Kommunikations- und Kunstformen. Zu diesem Akt der Rebellion kann man
sich stellen, wie man will – ignorieren sollte man ihn nicht. Das
aber tut Gampp, wenn er sich erheischt am Fallbeispiel «Vue des
Alpes» gleich eine ganze Generation respektive den ästhetischen
Valeur des «Mediums Internet» zu besprechen. |
| Information: | Natürlich ist der Text von
Axel Christoph Gampps trotz der hier versuchten Kritik äusserst lesenswert,
hier der Link: »Wie
ein anderer Gott, Ästhetik und Erfindung in den Werken des Künstlerduos
Monica Studer und Christoph van den Berg, erschienen in der NZZ-Beilage
«Literatur und Kunst» vom 16./17. Dezember 2006. |
| Links: | »Vue
des Alpes von Monica Studer und Christoph van den Berg »Memorial Stone von Heath Bunting |