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| 09.06.05 |
Netzkunst und Kunsthandel
- Anfänge einer wunderbaren Freundschaft?
Villö Huszai |
| etoys Aussichten auf den Kunstmarkt | |
Die Künstlergruppe etoy gehört zu dem überschaubaren
Kreis von Künstlerinnen und Künstlern, die sich in den 90er
Jahren unter dem Label Netzkunst einen Namen gemacht haben. Diese Künstler-Generation
hat Netzkunst als Reflexions- und Aktionskunst und nur selten als Bildkunst
betrieben. Aber selbst als Bild(schirm)kunst hätte sie aus rein medienlogischen
Gründen nur schwerlich ein handelbares Werk zu bieten, wie es jedes,
so auch das derzeit aktuelle, in Basel lokalisierte Netzkunst-Projekt
www.56k-bastard.tv, vor Augen führt. Wer das Netz einsetzt, hat sein
Bildmaterial immer schon gratis und an jedermann verteilt. Kann solche
Kunst mit dem kommerziellen Betrieb überhaupt jemals ins Geschäft
kommen? etoy stellt die Gegenfrage: Ist der Kunstbetrieb bereit, mit einer
anderen «kulturellen Ökonomie» umzugehen? |
| Information: | Panel-Diskussion zum Verhältnis von Netzkunst und Kunstmarkt Freitag, 17. Juni, 12.00 Uhr [plug.in], St. Alban Rheinweg 64, Basel (CH) «A radical net-art project and its desire for the art market» mit: Hans Bernhard und lizvix (UBERMORGEN.COM), Inke Arns (künstlerische Leitung Hartware Dortmund), Jacob Lillemose (Kritiker/Kurator Artnode, Copenhagen) und Susanne Ackers ([plug.in]/Hartware) |
| Links: | »www.etoy.com
»https://secure.etoy.com »http://shareholders.etoy.com |